Bundeswehr im Inland

29. Dezember 2013

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Militärischer „Heimatschutz“ und „Regionale Sicherungs- und Unterstützungskräfte“ in Krisenzeiten – eine Armee für den Bürgerkrieg?

Diskussionsveranstaltung mit Julian Mühlbauer (Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken, Kreisverband Regensburg)

Datum: 14.01.2014

Uhrzeit: 19:30

Ort: L.E.D.E.R.E.R. Lederer Gasse 25

Seit 2006 wird flächendeckend ein militärischer „Heimatschutz“ eingerichtet – 5.500 Reservisten sitzen seitdem in 470 Verbindungskommandos bei Landkreisen und kreisfreien Städten, Regierungsbezirken und in den Hauptstädten der Bundesländer.

Sie sollen die „Zivil-Militärische Zusammenarbeit“ (ZMZ) vorantreiben und in „Katastrophenfällen“ das Kommando übernehmen. Seit diesem Jahr werden zusätzlich „Regionale Sicherungs- und Unterstützungskräfte“ (RSUKr oder RSU) mit einer Sollstärke von 3.000 Mann aufgebaut. Neben Personalwerbung, Öffentlichkeitsarbeit und Wachdiensten gehören „sonstige Unterstützungsaufgaben“ im militärischen Bereich, insbesondere der Schutz „kritischer Infrastruktur“ und die Einsatzunterstützung bei „innerem Notstand“ zu ihrem Aufgabenspektrum. Bundeswehr im Inland weiterlesen »

Der 23. April in Regensburg

19. Dezember 2013

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Die Namen der toten Häftlinge begleiten uns jedes Jahr von Stadtamhof zum Dachauplatz. Foto: Auf der Steinernen Brücke 2005. Die Namen der Gefangenen des KZ Außenlagers Colosseum wurden recherchiert und das Transparent erstellt von der Regensburger Aktion 1994/95.

Position der VVN-BdA Regensburg zum Gedenktag

Anlass für das hier dokumentierte Papier war ein „Runder Tisch Geschichte der NS-Zeit in Regensburg“ zum Thema: „Würdiges Gedenken – lebendiges Erinnern … Wie gehen wir mit der NS-Geschichte in Regensburg um?“ am 12. November 2013, zu dem das Evangelische Bildungswerk und das Amt für Weiterbildung der Stadt Regensburg eingeladen hatten. Die Teilnehmer waren gebeten worden, „ihre Tätigkeit, ihre bisherigen und geplanten Aktivitäten kurz zusammenzustellen“. Der 23. April in Regensburg weiterlesen »

Das November-Pogrom 1938 und der lange Weg zu einer neuen Synagoge

6. Oktober 2013

  • NovPog 6 TitelBuchvorstellung

Donnerstag 31. Oktober, 19.30 Uhr, in der Jüdischen Gemeinde

Mit dem November-Pogrom 1938 erlosch das jahrhundertealte jüdische Leben in Regensburg. Abgrundtiefer Hass auf alles Jüdische war dem Angriff in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 zu eigen. Zuerst brannte die Synagoge. Dann zerstörten und plünderten Terrorkommandos der SS und SA jüdische Geschäfte und Wohnungen. Die Täter misshandelten Männer, Frauen und Kinder. Die Schutzpolizei war dabei und schützte nicht. Die Feuerwehr kam und löschte nicht. Dem nächtlichen Terror folgten weitere Schandtaten. In Regensburg zwangen die Nazis die jüdischen Männer zum „Marsch“ durch die Stadt. Beim Erniedrigungsritual „Auszug der Juden“ säumten viele hundert Zuschauer die Straßen.

Entschädigung und Restitution für die Überlebenden sicherten weder Zukunft noch Entwicklung. Die Koffer blieben gepackt. Vor zwanzig Jahren kam mit neuer jüdischer Zuwanderung die Wende. Heute gibt es in Regensburg wieder eine Gemeinde mit mehr als 1000 Mitgliedern. Sie brauchen Platz zum Atmen. Sie brauchen eine neue Synagoge.

Autoren: Waltraud Bierwirth, Journalistin und Autorin, Klaus Himmelstein, Dr. phil., Erziehungswissenschaftler

Herausgeber: Jüdische Gemeinde Regensburg, Industriegewerkschaft Metall Regensburg, Pax Christi Regensburg und Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA)

Das Buch erscheint am 31.10.2013.

Verboten – Verfolgt – Vergessen: 4. und 5. Juli, 18:45 Uhr, Kino im Andreasstadel

19. Juni 2013

Verboten-Verfolgt-Vergessen

Verboten-Verfolgt-Vergessen

Die Verfolgung der politischen Opposition in der Adenauerzeit

Ein Film von Daniel Burkholz

Daniel Burkholz kommt am 04.07.2013 nach Regensburg.

Länge: 58 Minuten, D 2012, Regie: Daniel Burkholz, Drehbuch: Daniel Burkholz / Sybille Fezer Verboten – Verfolgt – Vergessen: 4. und 5. Juli, 18:45 Uhr, Kino im Andreasstadel weiterlesen »

Regensburg, 10. Mai 2013 – Der Tag, als sich die Nazis die dritte Abfuhr holten

21. Mai 2013

Bis hier her und nicht weiter.!

Bis hier her und nicht weiter.! „Nach Hause gehen!“ Foto: as

Das Engagement zahlreicher Menschen verhinderte am Abend des 10. Mai 2013 einen Marsch des Freien Netz Süd (FNS) durch Regensburg. Obwohl sich ihr Vorhaben erst eine Stunde vor Beginn in der Stadt herum sprach, wurden die aus ganz Bayern angereisten Neonazis bereits bei ihrer Ankunft am Bahnhof mit dem nötigen Protest empfangen. Unverrichteter Dinge mussten sie „nach Hause gehen“.

Eine „Privatperson“ sei es gewesen, die im Laufe des 10. Mai eine Eilversammlung angemeldet hatte, behauptete Ordnungsamtschef Santfort später. Regensburg, 10. Mai 2013 – Der Tag, als sich die Nazis die dritte Abfuhr holten weiterlesen »

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