Hacker-Angriff auf die Homepage der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

geschrieben von Die Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora/ Freundeskreis e.V.

27. Juli 2010

Die Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora/ Freundeskreis e.V. verurteilt in aller Schärfe die jüngsten Angriffe auf die Internet-Präsentation der Gedenkstätte Buchenwald.

Anfang der 90er Jahre propagierten Neonazis, dass Deutschland nur auf den Trümmern der KZ-Gedenkstätten wieder groß werden könne. Dieses Ziel haben sie – durch den aktiven Einsatz der Überlebenden und Antifaschisten sowie die breite gesellschaftliche Debatte – nicht erreicht. Jedoch waren immer wieder neofaschistische Provokationen in der KZ Gedenkstätte Buchenwald und an anderen Orte des Gedenkens zu verzeichnen. Nun versuchen offenkundig Neonazis auf elektronischem Wege durch einen Hacker-Angriff auf die Homepage der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora das politische Gedenken zu behindern. Besonders pervers ist dabei die Umleitung auf Seiten der Holocaust-Leugnung. Die eigentliche Zielrichtung dieses Angriffes wird darin sichtbar, dass die Täter den Zugang zum Totenbuch des KZ Buchenwald beschädigt haben. Es geht ihnen offenkundig darum, die Erinnerung an die weit über 50.000 Opfer der faschistischen Verbrechen in Buchenwald auszulöschen. Das ist Leugnung des faschistischen Massenmordes und ist nach dem Straftatbestand der Volksverhetzung zu verurteilen. Die Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora/ Freundeskreis e.V. steht gegen solche Angriffe auf der Seite der Gedenkstätte Buchenwald. Gemeinsam mit allen antifaschistischen Kräften in unserem Land wirken wir für die Bewahrung des Vermächtnisses der Überlebenden des Lagers und der Umsetzung des Schwurs von Buchenwald: Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln, Schaffung einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit!

Nächstes Treffen

7. Juni 2010

08.06.2010

Nächstes Treffen

Hinweis! Die 2-teilige Doku über Friedrich Flick wird auf Arte noch zwei Mal wiederholt: Dienstag den 2. Juni 2010: 10:35 – 12:20 Uhr; Donnerstag den 3. Juni 2010: 14:45 – 16:40 Uhr. In der ARD läuft Teil 1 am 31. Mai 2010 um 21:00 Uhr und Teil 2 am 7. Juni.

Dienstag, 08. Juni 2010, 20:00 Uhr

Freigeistiges Zentrum, Hemauer Str. 15

Dienstag, 08. Juni 2010, 20:00 Uhr Freigeistiges Zentrum, Hemauer Str. 15

Mörderisches Edelweiß – Traditionspflege in Mittenwald

13. Mai 2010

!!! Die Veranstaltung wird verschoben !!!

14.05.2010

abgesagt !

Mörderisches Edelweiß – Traditionspflege in Mittenwald

!!! Die Veranstaltung wird verschoben !!!

Freitag, 14. Mai 2010, !!! Die Veranstaltung wird verschoben !!!

!!! Die Veranstaltung wird verschoben !!!

Freitag, 14. Mai 2010, !!! Die Veranstaltung wird verschoben !!! !!! Die Veranstaltung wird verschoben !!!

Widerstand gegen den Unrechtsstaat – Fritz Bauer und der Auschwitz-Prozess

26. April 2010

Referentin: PD Dr. Irmtrud Wojak, Historikerin, Gründungsdirektorin des NS-Dokumentationszentrums in München, Autorin des Buches „Fritz Bauer – Eine Biographie“

27.04.2010

Vortrag, Gespräch

Widerstand gegen den Unrechtsstaat – Fritz Bauer und der Auschwitz-Prozess

Referentin: PD Dr. Irmtrud Wojak, Historikerin, Gründungsdirektorin des NS-Dokumentationszentrums in München, Autorin des Buches „Fritz Bauer – Eine Biographie“

Von den Nazis 1933 als Amtsrichter in Stuttgart entfernt und ins KZ gesperrt, floh Fritz Bauer (1903 – 1968), Sozialdemokrat jüdischer Herkunft, ins Ausland, 1949 kehrte er nach Deutschland zurück. Als hessischer Generalstaatsanwalt war er eine zentrale Persönlichkeit der bundesdeutschen Strafverfolgung von NS-Verbrechen und des großen Auschwitz-Prozesses ab 1963 in Frankfurt. Sein konsequentes Vorgehen setzt bis heute Zeichen in der Aufarbeitung des NS-Terrors.

Dienstag, 27. April 2010, 20:00 Uhr

EBW, Am Ölberg 2, Regensburg

Kosten: 4,50 / 3,–

Veranstalter: Evangelisches Bildungswerk Regensburg in Kooperation mit ArGe ehem. verfolgter Sozialdemokraten (AvS) Bezirk Regensburg, VVN-BdA Regensburg, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Regensburg e.V., Jüdische Gemeinde Regensburg

Dienstag, 27. April 2010, 20:00 Uhr EBW, Am Ölberg 2, Regensburg Kosten: 4,50 / 3,– Veranstalter: Evangelisches Bildungswerk Regensburg in Kooperation mit ArGe ehem. verfolgter Sozialdemokraten (AvS) Bezirk Regensburg, VVN-BdA Regensburg, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Regensburg e.V., Jüdische Gemeinde Regensburg

23. April: Antifaschistischer Gedenktag für die Opfer des Faschismus

22. April 2010

23.04.2010

Gedenkweg von Stadtamhof zum Dachauplatz

23. April: Antifaschistischer Gedenktag für die Opfer des Faschismus

Freitag, 23. April 2010, 17:00 Uhr

Stadtamhof

18:30 Uhr, Hotel Karmeliten LESUNG – Henk Verheyen: Bis ans Ende der Erinnerung. Als belgischer „Nacht & Nebel-Gefangener“ durch die Emslandlager ins KZ Flossenbürg. Mit Dr. Hans Simon-Pelanda und Dr. Gerd Burger.

Freitag, 23. April 2010, 17:00 Uhr Stadtamhof 18:30 Uhr, Hotel Karmeliten LESUNG – Henk Verheyen: Bis ans Ende der Erinnerung. Als belgischer „Nacht & Nebel-Gefangener“ durch die Emslandlager ins KZ Flossenbürg. Mit Dr. Hans Simon-Pelanda und Dr. Gerd Burger.

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