Krieg ist kein Mittel, den Terror zu beenden! Die Kriege selbst müssen beendet werden!

29. November 2015

„Wir sind im Krieg“, sagt Präsident Hollande nach den Terroranschlägen von Paris und wirbt für die Ausweitung militärischer Gewalt und die große Kriegskoalition aus Europa, USA und Russland. „Weltkrieg“ titelte die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ am 15.November, vom möglichem „NATO-Bündnisfall“ sprachen Politiker von Gauck bis von der Leyen. „Frau von der Leyen schließt den deutschen Kriegseinsatz nicht aus“ meldet die „Süddeutsche“ vom 21.11.15. Als Konsequenz aus den terroristischen Anschlägen von Paris will man mit noch mehr Krieg antworten – Was für ein Irrsinn. Nein!

Wir fordern stattdessen:

  • Die Bundesregierung muss die Türkei daran hindern, den IS weiter zu fördern. Der Handel mit der Terrormiliz, ob mit Öl oder Waffen, über die Türkei muss eingestellt werden.
  • Über die Golfstaaten müssen Boykottmaßnahmen verhängt werden, um den Finanzfluss an den IS zu unterbinden.
  • Wir fordern die Bundesregierung auf, den IS ökonomisch zu isolieren und auszutrocknen. Eine Ausweitung des Mali-Einsatzes der Bundeswehr zur „Entlastung Frankreichs“ ist ein Schritt in Richtung eines neuen Afghanistan. Die Bundeswehr muss alle Auslandseinsätze beenden.
  • Die Länder des Nahen und mittleren Ostens, die unter Krieg, Zerstörung und Flucht leiden, müssen mit Milliarden unterstützt werden, um den wirtschaftlicher Aufbau zu unterstützen. Alleine die USA haben von 2005 bis 2015 1 Billion 461 Milliarden 100 Millionen Dollar für Ihren Kriegsterror ausgegeben.
  • Flüchtlingen ist uneingeschränkte Aufnahme zu gewähren.
  • Afghanistan darf nicht zum „sicheren Herkunftsland“ erklärt werden.
  • Die Lebensumstände der ausgegrenzten und perspektivlosen Jugendlichen in den Vorstädten der europäischen Metropolen müssen verbessert werden, um den Heilsversprechungen der Terrorgruppen das Wasser abzugraben.

VVN-BdA Regensburg verurteilt rassistische Äußerungen der Facebook Seite Regensburg Haber und solidarisiert sich mit den Betroffenen

11. August 2015

Regensburg, 09.08.2015. –Der Internationale Kultur- und Solidaritätsverein IKS wurde Ziel rassistischer und hetzerischer Artikel und Kommentare der Facebook Seite vonRegensburg Haber. Betroffen sind auch die HDP Regensburg so wie der bekannte Regensburger Geschäftsmann Haritun Sarik. Der IKS klärte die Regensburger Öffentlichkeit im Detail darüber auf, dass und wie Regensburg Haber denVölkermord an den Armenier_innen leugnet und gegen Menschen und Gruppen hetzt, die diesen Genozid beim Namen nennen, oder die türkische Regierungspolitik kritisch sehen.   Gleichzeitig wies der IKS nach, dass die deutschsprachigen mit den türkischsprachigen Artikeln von Regensburg Haber so gut wie nichts zu tun haben, was irreführender Weise dazu dient, dass Regensburg Haber sich als Beispiel von Integration darstellt. Wir schätzen die Aufklärungsarbeit des Internationalen Kultur- und Solidaritätsvereins sehr und bedanken uns ausdrücklich dafür.   Als Antifaschisten weisen wir den Geschichtsrevisionismus, der den Völkermord an den Armenier_innen leugnet, nachdrücklich zurück. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auch auf den deutschen Beistand bei diesem Völkermord im Schatten des Ersten Weltkrieges. Er gehört zu Herkunft und Erbe des Deutschnationalismus, des Nazifaschismus und der Wehrmacht. Das gilt besonders für die rassistischen Züge eines völkischen Nationalismus, mit denen Hemmungen gegenüber der systematischen Ausgrenzung und Vernichtung großer Menschengruppen beseitigt wurden. Eine ihres humanistischen Anspruchs bewusste antifaschistische Bewegung hat den Völkermord von 1915 als solchen vorbehaltlos zu benennen. Sie ist seinen Opfern die Wahrheit über ihr Schicksal und ihren Platz in der Erinnerungskultur der Menschheit schuldig.   Die VVN-BdA Regensburg stellt sich gegen die rassistische Hetze, die üblen Verleumdungen und Diffamierungen durch Regensburg Haber und solidarisiert sich mit den Betroffenen, dem Internationalen Kultur- und Solidaritätsverein, der HDP Regensburg und Herrn Haritun Sarik.   Luise Gutmann, Vorsitzende Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, Kreisvereinigung Regensburg

Wie kam der 23. April 1945 ins kollektive Gedächtnis der Stadtgesellschaft?

9. Juni 2015

Ausgebucht seit 25. Juni

wir  führen eine Warteliste und bitten, um Mitteilung, falls jemand, der angemeldet ist, nicht kommen kann.

40 Jahre Erinnerungskultur

Reflexion zum Regensburger Gedenktag für die Opfer des Faschismus

Freitag, 31. Juli 2015, 14 bis 20:30 Uhr, Andreasstadel, Andreasstraße 28, 93059 Regensburg – Anmeldung erforderlich!

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ADRIAN GASPAR IMPROVISION /// HOT_CLUB /// 23. April – 20:30

30. März 2015

AGIHC_webDie junge Musikgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, den “europäischen“ Jazz weiterzuführen, den Django Reinhardt mitbegründet hat; er gehörte zur Volksgruppe der Sinti und Rroma, so auch die Mitglieder dieses Projektes.Man übernimmt dieses Konzept und spielt mit traditionellen Themen aus der Rroma und Sinti Kultur, teilweise durch die Region des Balkan erweitert – Gaspar stammt aus Rumänien. Die Fusion von klassischen Formen, exotischen unsymmetrischen Rhythmen und teilweise auch bekannten Melodien aus Jazz, Soul, Pop wird hier als ein Ganzes arrangiert und (damit) „gespielt“ – im wahrsten Sinne des Wortes.Ein Film-Ausschnitt aus der Doku „making of suno“ zeigt, wie das Projekt entstanden ist, nämlich durch einen Traum, „suno.“

ADRIAN GASPAR :: PIANO – DAMIAN DUDU :: VIOLIN – CHEKEL FRANZ :: GUITAR – NINO FRANZ :: GUITAR – NANDO FRANZ :: ACCORDION – DANJETO WEISS :: GUITAR  – PAVEL SEVEN :: DOUBLEBASS

Doors: 20:00 Stage: 20:30 – 8 € (erm. 5 €)

Veranstalter: Stadtjugendring Regensburg mit freundlicher Unterstützung von VVN-BdA Regensburg, GEW Regensburg, SJD-Die Falken KV Regensburg, Bund für Geistesfreiheit, Pax Christi

Konzert im Rahmen des Gedenkwegs am 23. April 2015

 

23. April Begleitprogramm

23. März 2015

Weitere Veranstaltungen https://gedenkweg.wordpress.com/

16. April – 19:00 Uhr – EBW – Bonhoeffersaal, Am Ölberg 2 Eintritt frei

Buchvorstellung

Matthias Bahr/Peter Poth (Hrsg.): „Hugo Höllenreiner. Das Zeugnis eines überlebenden Sinto“

Die Publikation widmet sich ausgehend von der Person sowie dem Wirken Hugo Höllenreiners der Bildungs- und Erinnerungsarbeit „unter dem Schatten“ von Auschwitz. Mit Ernst Grube, selbst NS-Überlebender und aktuell Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, wird ein weiterer Autor an der Veranstaltung mitwirken.

20. April – 18:00 Uhr – Dachauplatz 

Antifaschistische Stadtführung

In einem Stadtrundgang von ca. 1,5 Stunden schauen wir uns gemeinsam die bekannten und unbekannten Orte der Naziherrschaft und des Widerstandes in Regensburg an. Wir werden herausfinden, wo der Faschismus in Regensburg Spuren hinterlassen hat, wie der Widerstand in Regensburg aussah und warum Regensburg die einzige Stadt in Deutschland ist, die einen Dachauplatz hat. SJD-Die Falken 

21. April – 19:00 Uhr – EBW, Am Ölberg 2 – Eintritt frei

Zeitzeugengespräch

mit Zbigniew Kołakowski

Zbigniew Kołakowski, Überlebender des Außenlagers Colosseum des KZ Flossenbürg, berichtet über das Lager und den Todesmarsch. Mit Filmdokument „Befreiung Regensburgs“ und Ausstellung ERINNERUNG. ArGe ehem. KZ Flossenbürg 

22. April – 20:00 Uhr – Wintergarten – Kino im Andreasstadl – Eintritt 5 €

SONY DSCFilm „Dui Rroma“

mit dem Auschwitz-Überlebenden Hugo Höllenreiner, dem Komponisten Adrian Gaspar und der Regisseurin Iovanca Gaspar

  Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte einer kreativen Freundschaft: Hugo Höllenreiner, ein achtzigjähriger deutscher Sinto, der die Terrorherrschaft der Nazis und das KZ Auschwitz überlebt hat, begegnet dem jungen rumänischen Komponisten Adrian Gaspar. Angerührt von der Leidensgeschichte des Älteren, setzt sich Adrian mit den Erzählungen Hugos musikalisch auseinander. Stadtjugendring Regensburg, VVN-BdA

23. April – 20:30 Uhr Konzert –Leerer Beutel

11049483_10153249347048254_6808540397730655970_nADRIAN GASPAR IMPROVISION /// HOT_CLUB

Die junge Musikgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, den “europäischen“ Jazz weiterzuführen, den Django Reinhardt mitbegründet hat; er gehörte zur Volksgruppe der Sinti und Rroma, so auch die Mitglieder dieses Projektes. Man übernimmt dieses Konzept und spielt mit traditionellen Themen aus der Rroma und Sinti Kultur, teilweise durch die Region des Balkan erweitert – Gaspar stammt aus Rumänien. Die Fusion von klassischen Formen, exotischen unsymmetrischen Rhythmen und teilweise auch bekannten Melodien aus Jazz, Soul, Pop wird hier als ein Ganzes arrangiert und (damit) „gespielt“ – im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Film-Ausschnitt aus der Doku „making of suno“ zeigt, wie das Projekt entstanden ist, nämlich durch einen Traum, „suno.“

Eintritt: AK 8 € (ermäßigt: 5 €); VVK über den Veranstalter: Stadtjugendring Regensburg,

in Zusammenarbeit mit Bund für Geistesfreiheit,Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Regensburg, Pax Christi Regensburg, SJD-Die Falken KV Regensburg, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, gefördert vom Gerda-Weber-Fond des Landesverbands Bayern der VVN-BdA.

Weitere Veranstaltungen und Informationen unter:            https://gedenkweg.wordpress.com/

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