28.1.2012
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28.01.2012
Kundgebung der VVN-BdA Bayern
Die Geschichte mahnt - NPD verbieten!
Auftakt zur Unterschriften-Aktion: NPD-Verbot - Jetzt aber richtig!
no-npd
Samstag, 28. Januar 2012, 12:00 Uhr - 12:30 Uhr
Regensburg, Neupfarrplatz, Karavan-Kunstwerk
JETZT UNTERSCHREIBEN! http://www.npd-verbot-jetzt.de/unterschreiben/
08.02.2012
Vortrag mit Friedrich C. Burschel, Rosa Luxemburg Stiftung
Systemfehler Verfassungsschutz
Eine Veranstaltung der VVN-BdA Regensburg
Mittwoch, 08. Februar 2012, 19:00 Uhr
L.E.D.E.R.E.R., Lederergasse 25, Regensburg
Während die zweite, schwarz-gelbe Merkel-Regierung unter Federführung
der derzeitigen Familienministerin Kristina Schröder einen konzentrierten
rechten Rollback eingeleitet hat, schießen aus Wissenschaft, Bildung,
Politik und Medien Extremismus-theoretische Ansätze ins Kraut: mit der
Hufeisen-Theorie der Jesse/Backes-Schule, einer höchst fragwürdigen
„Extremismusklausel“ und einer massiven Offensive des
Verfassungsschutzes in der Politischen Bildung werden derzeit Definitionsmacht,
gesellschaftliche Deutungen und Feinderklärungen entschieden nach rechts
außen verschoben. Dorthin, wo die „Mitte der Gesellschaft“
vermutet werden kann, die sich als „wehrhafte Demokratie“
gemäß in jeder Hinsicht überkommener Abgrenzungen gegen die
drohenden „Extremismen von links und rechts (und von Seiten „der
Ausländer“)“ zu erwehren habe. Im Fokus dieser
Ausgrenzungsleistungen stehen v.a. Linke jeder Provenienz, Kritiker des
Kapitalismus, des staatlichen Rassismus‘, Antifa-Aktivist_innen und
unbequeme Störer_innen der monströsen bundesrepublikanischen
Gartenzwerg-Idylle. Es wird Zeit, sich über wirksame Gegenstrategien
Gedanken zu machen.
Ein zentraler Player in dieser Entwicklung ist der Verfassungsschutz, der 1950
gegründete Inlandsgeheimdienst. Während nicht zum ersten Mal im
Zusammenhang mit dem „NSU“-Skandal die Systemfehler des Dienstes
offenbar werden und von einer alarmierenden Verstrickung (ob über
Geldzahlungen, V-Leute, logistische Unterstützung und Deckung) des
Bundesamtes und der 16 Landesämter für Verfassungsschutz in die
Nazi-Szene ausgegangen werden kann, drängt der selbe Dienst mit
Bildungsmaterial, „Demokratielotsen“,
„wissenschaftlicher“ Begleitliteratur undPräventions- sowie
Informationsangeboten in die Öffentlichkeit, an die Schulen und in die
Politische Bildung, die bisher eher eine Domäne freier Träger war.
Auch hier geht es darum, die Deutungs- und Definitionshoheit über das
gesellschaftliche Leben und zulässige Formen der Kritik an sich zu ziehen,
zu sichern und mit wirksamen repressiven Methoden durchzusetzen. Es geht kein
Aufschrei der Empörung durch die „Zivilgesellschaft“, kein
Protest von Seiten der Lehrer_innen und Eltern und anderer Institutionen der
politischen Bildung ist zu hören und der Artikel 1 des Grundgesetzes
scheint zu lauten: „Das Image des Verfassungsschutzes ist
unantastbar“. Während linke Initiativen gegen Nazis, Blockierer_innen
von Nazi-Aufmärschen und entsprechende staatlich geförderte Projekte
mit einem dreisten Extremismusverdacht geschurigelt werden, kann der
Verfassungsschutz noch aus dem Skandal mit mindestens 10 Neonazi-Mordopfern
Kapital schlagen. Es wird Zeit, sich über wirksame Gegenstrategien Gedanken
zu machen. Friedrich Burschel ist Referent zum Schwerpunkt Neonazismus und
Strukturen/Ideologien der Ungleichwertigkeit bei der Akademie für
Politische Bildung der Rosa Luxemburg Stiftung in Berlin. Als freier Journalist
war er selbst als „Linksextremist“ von rechtswidriger
Überwachung und Diskriminierung durch das Bundesamt für
Verfassungsschutz betroffen. Er ist Autor und Herausgeber des Buches
„Stadt - Land - Rechts. Brauner Alltag in der deutschen Provinz“
sowie - zum Thema - des RLS-Standpunkte-Papiers „Geld gegen
Gesinnung“:
http://www.rosalux.de/publication/37308/geld-gegen-gesinnung.html Die
Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und
Personen, die rechtsradikalen Parteien oder Organisationen angehören, der
rechtsradikalen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch
rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende
Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur
Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
16.02.2012
Vortrag von Jörg Kronauer
Vom Rassismus der Machteliten - Der Versuch einer vorläufigen Bilanz der Sarrazin Debatte
Eine Veranstaltung der Jugendinitiative gegen Rassismus & Antisemitismus unterstützt durch die DGB-Jugend Ostbayern
Die Veröffentlichung des Buches „Deutschland schafft sich ab“
durch das SPD-Mitglied und ehemalige Vorstandsmitglied der Bundesbank Thilo
Sarrazin, sowie die massive Schützenhilfe für dessen Thesen durch
Teile der deutschen Presselandschaft, hat es mal wieder offensichtlich gemacht:
Es gibt in Deutschland ein Problem mit Rassismus auch jenseits des rechten
Randes. Das Gerede von „Kopftuchmädchen“ produzierenden, faulen
und dummen Muslimen stieß auf derlei viel Zustimmung, dass populistische
Parteien rechts der Union sich Hoffnungen auf die Entwicklung politischer
Relevanz machten und die SPD sich nicht zu einem Ausschluss Sarrazins aus der
Partei durchringen konnte. Im Vortrag sollen Funktionsweisen der rassistischen
Kampagne sowie die Nachwirkungen untersucht werden.
Donnerstag, 16. Februar 2012, 19:00 Uhr
L.E.D.E.R.E.R., Lederergasse 25, Regensburg
Quelle: http://jugendinitiative.blogsport.de/vortraege-11-12/
09.01.2012
Zum Vortrag von Friedrich Burschel am 8. Februar 2012 in Regensburg
Systemfehler Verfassungsschutz
Es wird Zeit, sich über wirksame Gegenstrategien Gedanken zu machen
Während die zweite, schwarz-gelbe Merkel-Regierung unter Federführung
der derzeitigen Familienministerin Kristina Schröder einen konzentrierten
rechten Rollback eingeleitet hat, schießen aus Wissenschaft, Bildung,
Politik und Medien Extremismus-theoretische Ansätze ins Kraut: mit der
Hufeisen-Theorie der Jesse/Backes-Schule, einer höchst fragwürdigen
„Extremismusklausel“ und einer massiven Offensive des
Verfassungsschutzes in der Politischen Bildung werden derzeit Definitionsmacht,
gesellschaftliche Deutungen und Feinderklärungen entschieden nach rechts
außen verschoben. Dorthin, wo die „Mitte der Gesellschaft“
vermutet werden kann, die sich als „wehrhafte Demokratie“
gemäß in jeder Hinsicht überkommener Abgrenzungen gegen die
drohenden „Extremismen von links und rechts (und von Seiten „der
Ausländer“)“ zu erwehren habe. Im Fokus dieser
Ausgrenzungsleistungen stehen v.a. Linke jeder Provenienz, Kritiker des
Kapitalismus, des staatlichen Rassismus‘, Antifa-Aktivist_innen und
unbequeme Störer_innen der monströsen bundesrepublikanischen
Gartenzwerg-Idylle.
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03.10.2011
Zum Zeitzeugengespräch am 3. Oktober in Regensburg
Aus dem Leben von Lorenz Knorr
Antifaschistischer Widerstandskämpfer und Antimilitarist
„Da war also klar: du wirst überlegt Sand ins Getriebe streuen, so
gut du kannst und solang du atmen kannst.“
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18.09.2011
Dokumentation der Rede der VVN-BdA
Für eine Erinnerungskultur, die dem Leiden und Sterben der Menschen im KZ Außenlager Colosseum gerecht wird II
Kundgebung vor dem Colosseum in Stadtamhof 16.09.2011
Bei einer Kundgebung am 16.09.2011 vor dem Colosseum in Stadtamhof forderte das
Bündnis "Kein Platz für Neonazis in Regensburg" eine
Erinnerungskultur, die dem Leiden und Sterben der Menschen im KZ
Außenlager Colosseum in Würde gerecht wird.
Anlass des Protests war und ist eine Bodenplatte der Stadt, die „viele
Gemüter zum Kochen bringt“ (MZ, 17.09.2011).
„In Reden von Luise Gutmann (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes)
und Reinhard Kellner (Soziale Initiativen) hagelte es Kritik an der
Erinnerungspolitik der Stadt Regensburg.“ (regensburg-digital)
Noch während der Kundgebung stellte sich Bürgermeister Joachim
Wolbergs der Kritik der über 100 Teilnehmer. Die Diskussion wird
weitergehen. Wir dokumentieren hier die Rede der VVN-BdA.
Berichtet haben die Mittelbayerische Zeitung und regensburg-digital.de
http://www.regensburg-digital.de/colosseum-burgermeister-fordert-eigentumer-zum-einlenken-auf/16092011/
http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=10071&pk=705824&p=1
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